Bundesland und Programmjahr zuerst
Artenlisten, Mindestanzahl und Erfassungsmethode können regional unterschiedlich sein und sich ändern. Arbeiten Sie deshalb ausschließlich mit den aktuellen Vorgaben der zuständigen Stelle für Ihr Bundesland und das betreffende Antragsjahr.
Begehung vorbereiten
Ordnen Sie jede Erfassung einer eindeutigen Fläche zu. Planen Sie den Zeitpunkt so, dass relevante Arten bestimmbar sind, und berücksichtigen Sie Nutzung oder Mahd. Je nach Vorgabe wird die Fläche in Abschnitte geteilt oder entlang einer festgelegten Strecke begangen.
- Flächenkennung und Größe
- Datum, Uhrzeit und erfassende Person
- Vorgegebene Begehungsmethode
- Gefundene Kennarten je Abschnitt
- Übersichts- und Detailfotos mit eindeutiger Zuordnung
Fotos als Nachweis lesbar halten
Ein Detailfoto sollte die Bestimmungsmerkmale zeigen, ein Übersichtsbild den Flächenbezug unterstützen. Speichern Sie Originaldateien und Metadaten. Vermeiden Sie nachträgliche Bearbeitungen, die den Nachweis unklar machen.
Plausibilität vor Abschluss prüfen
Stimmen Artenzahl, Verteilung, Fläche und Begehungsdatum mit der regionalen Vorgabe überein? Sind ähnliche Arten sicher unterschieden? Bei Unsicherheit ist fachliche Bestimmung besser als eine optimistische Zuordnung.
Nachweis und Bewirtschaftung verbinden
Bewahren Sie Erfassung, Fotos und relevante Flächenmaßnahmen zusammen auf. So können Sie im Folgejahr nachvollziehen, wie sich Bestand und Nutzung entwickelt haben.
