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Ehrlicher Vergleich

Stallverwaltung mit Excel oder mit Software?

Excel ist ein guter Anfang. Aber irgendwann kostet die Tabelle mehr Zeit als sie spart — vor allem, wenn das Team wächst und Einsteller die gleichen Fragen zweimal stellen.

Was sich in der Praxis unterscheidet

ThemaMit ExcelMit paddocks+
Pferdeakte mit Foto, Impfungen, TierarztMehrere Tabellen, schnell veraltet, Bilder im Ordner.Eine Akte pro Pferd, chronologisch, Foto + Anhänge inklusive.
Boxen- und KoppelplanPlan-Tabelle wird einmal gepflegt, danach vergessen.Live-Plan, Wechsel sind ein Klick, Auslastung sofort sichtbar.
PensionsabrechnungWord + Excel + manuelle PDFs, am Monatsende ein halber Tag.Ein Lauf, SEPA-Datei dabei, Mahnstufen automatisch.
Kommunikation mit EinstellernWhatsApp-Gruppe, parallel Mails, niemand weiß den Stand.Threads pro Pferd, Schwarzes Brett, In-App-Push.
Mehrere Hände am gleichen DatumLetzter Schreiber gewinnt — andere Änderungen weg.Mehrbenutzer-fähig, Audit-Log über jede Änderung.
Mobil am StallgangTabelle am Handy = unlesbar.PWA, offline-fähig, am Tablet ablesbar.
Auslastungs- und UmsatzberichtePivot-Tabellen, fehleranfällig.Live-Berichte, Steuer-Export, Druckansicht.
Backup und DatensicherheitUSB-Stick im Schreibtisch oder OneDrive im Privat­konto.EU-Hosting, Verschlüsselung, automatische Backups, AVV.

Wann Excel wirklich noch reicht

Bei sehr kleinen Betrieben — bis ca. 8 Pferde, Inhaberin macht alles selbst — kann Excel ausreichen. Sobald ein zweites Team-Mitglied dazu kommt, sobald Einsteller eigene Sicht auf ihre Daten erwarten oder sobald Mahnungen ein Thema werden, ist die Grenze erreicht. Spätestens bei 15 Pferden zahlt sich der Wechsel innerhalb weniger Monate aus.

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