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Hof, Fütterung & Flächen

Boxenbelegung im Pensionsstall planen und Leerstand vermeiden

Jede leere Box kostet jeden Tag Geld. Ein belastbarer Belegungsplan macht Lücken sichtbar, bevor sie entstehen.

· 7 Min. Lesezeit

Der Belegungsplan als Betriebsübersicht

Ein guter Plan zeigt nicht nur, wer wo steht, sondern auch ab wann eine Box frei wird und wer als nächstes einziehen könnte. Dazu gehören Haltungsform, Boxengröße, Preis und laufende Zusatzleistungen. Liegen diese Angaben in einerStallverwaltungs-Software statt in mehreren Tabellen, folgt die Abrechnung automatisch der tatsächlichen Belegung.

  • Box, Haltungsform und Kapazität
  • Aktuelles Pferd mit Einzugsdatum
  • Gekündigte Plätze mit Auszugsdatum
  • Reservierungen mit Frist
  • Vereinbarter Preis und Zusatzleistungen

Kündigungen sofort in den Plan übernehmen

Sobald eine Kündigung eingeht, gehört das Auszugsdatum in den Plan — auch wenn der Auszug erst in acht Wochen erfolgt. Nur dann bleibt Zeit, den Platz aktiv nachzubesetzen statt kurzfristig zu improvisieren.

Warteliste als Vertriebswerkzeug

Anfragen sollten mit Datum, Wunschtermin und Pferdeangaben erfasst werden, nicht nur als Notiz im Posteingang. Bei einem frei werdenden Platz lässt sich die passende Anfrage dann in Minuten zuordnen und der Leerstand auf wenige Tage begrenzen.

Leerstand messen

Werten Sie monatlich aus, wie viele Boxentage ungenutzt blieben und warum. Wiederkehrende Gründe — späte Kündigungsmeldung, fehlende Warteliste, unpassende Haltungsform — lassen sich abstellen, sobald sie in Zahlen sichtbar sind.

Kündigungsfristen, Vertragsübergänge und Rückzahlungen richten sich nach Ihrem Einstellvertrag. Prüfen Sie geplante Änderungen rechtlich, bevor Sie sie im Betrieb umsetzen.
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