Bestand statt Bauchgefühl
Viele Betriebe schätzen den Heubestand nach Sichtkontrolle in der Halle. Das genügt, bis ein Schnitt schlechter ausfällt oder mehr Pferde einziehen. Erfassen Sie stattdessen Zugänge, Entnahmen und Restmenge je Futterart. Werden Ration und Lager in derselben digitalen Stallverwaltung geführt, ergibt sich der Verbrauch fast von selbst.
- Futterart, Einheit und aktueller Bestand
- Charge mit Lieferant, Erntedatum und Lagerort
- Mindestbestand mit Vorwarnung
- Entnahmen je Fütterung oder je Woche
- Analysen und Qualitätsvermerke als Dokument
Chargen rückverfolgbar halten
Bei Verdacht auf verdorbenes Heu oder ein Qualitätsproblem im Kraftfutter muss der Betrieb sagen können, welche Pferde wann aus welcher Charge gefüttert wurden. Diese Zuordnung entsteht nur, wenn Lagerort und Charge beim Anbruch notiert werden.
Einkauf planbar machen
Aus dokumentiertem Verbrauch entsteht eine belastbare Jahresmenge. Damit verhandeln Sie mit Lieferanten über die Gesamtmenge statt über Einzelfuhren — und erkennen früh, ob Zukauf nötig wird.
Ungewöhnlichen Mehrverbrauch erkennen
Steigt der Verbrauch ohne mehr Pferde, lohnt der Blick auf Rationstreue, Verluste bei der Vorlage und Lagerbedingungen. Ohne dokumentierte Zahlen bleibt dieser Effekt unsichtbar, bis das Lager leer ist.
