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Hof, Fütterung & Flächen

Weidepflege für Pferdeweiden: Jahresplan und Dokumentation

Eine Pferdeweide hält nur, wenn Nutzung und Pflege zusammen geplant werden. Der Jahresplan entscheidet über Bewuchs, Trittfestigkeit und Futterwert.

· 8 Min. Lesezeit

Zustandsaufnahme im Frühjahr

Beginnen Sie mit einer Bewertung je Fläche: Bewuchs, Lücken, Trittschäden, Problempflanzen, Zaun, Wasserstelle und Zuwegung. Notieren Sie zusätzlich, wie die Fläche im Vorjahr genutzt wurde. Aus dieser Aufnahme ergibt sich die Reihenfolge der Pflegemaßnahmen — und sie gehört flächenbezogen dokumentiert, idealerweise dort, wo auch Herden und Rotation liegen: in einer Stallverwaltungs-Software.

Anweiden mit festem Fahrplan

Der Übergang von Heu auf Gras braucht eine schrittweise Angewöhnung mit langsam steigender Weidezeit. Halten Sie den geplanten Ablauf und die tatsächliche Umsetzung getrennt fest, damit Vertretungen nicht versehentlich verlängern oder überspringen.

Pflegemaßnahmen über das Jahr

  • Abäppeln und Schleppen nach Nutzung
  • Nachmahd von Geilstellen
  • Nachsaat und Ausbesserung geschädigter Bereiche
  • Ruhezeiten mit klarer Sperre der Fläche
  • Kontrolle von Zaun, Tor und Wasserversorgung
  • Entfernen von Problempflanzen samt Vermerk

Nutzung und Pflege gemeinsam steuern

Eine gesperrte Fläche muss im Belegungsplan als gesperrt erscheinen, sonst wird sie trotzdem beschickt. Wenn Pflege, Sperre und Herdenzuordnung an derselben Fläche hängen, sieht das Team morgens sofort, was gilt.

Beachten Sie die Vorgaben Ihres Bundeslands zu Düngung, Gewässerrandstreifen, Schnittzeitpunkten und Förderauflagen sowie giftige Pflanzen in Ihrer Region. Fachliche Beratung ersetzt dieser Beitrag nicht.
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