Der vollständige Gabeplan
Übernehmen Sie die Anordnung unverändert und strukturiert: Pferd, Präparat, Darreichungsform, Dosierung, Häufigkeit, Start, Ende sowie besondere Hinweise. Freitext allein reicht nicht, weil daraus keine verlässlichen Fälligkeiten entstehen.
- Eindeutiges Pferd und verantwortliche Ansprechperson
- Präparat, Stärke, Menge und Art der Gabe
- Konkrete Uhrzeiten oder nachvollziehbare Zeitfenster
- Beginn, geplantes Ende und Kontrolltermin
- Hinweise zu Lagerung und beobachtbaren Reaktionen
Vier-Augen-Prinzip bei der Übernahme
Prüfen Sie neue oder geänderte Anordnungen mit einer zweiten zuständigen Person. Besonders Dezimalstellen, Einheiten und ähnlich benannte Präparate verdienen Aufmerksamkeit. Unklare Angaben werden nicht interpretiert, sondern mit der behandelnden Praxis geklärt.
Durchführung und Abweichungen
Die Bestätigung erfolgt direkt nach der Gabe, nicht gesammelt am Schichtende. Dokumentieren Sie ausgelassene, verweigerte oder verspätete Gaben als Abweichung und informieren Sie die festgelegte Kontaktperson nach Ihrem Notfall- und Eskalationsplan.
Übergaben ohne Informationsverlust
Offene Gaben und Abweichungen gehören in eine gemeinsame aktuelle Ansicht. Ein zusätzlicher Zettel am Schrank kann als sichtbarer Hinweis dienen, darf aber nicht zur zweiten, widersprüchlichen Wahrheit werden.
