Der Finder hat drei Bedürfnisse — in dieser Reihenfolge
- Jemanden erreichen, der zuständig ist (Halter oder Stall).
- Wissen, wie er sich verhalten soll (anfassen? festhalten? wo abstellen?).
- Wissen, wer das Pferd ist (Name, Halter, Standort).
Wenn der QR-Code zuerst auf eine schöne Profilseite führt, ist das Pferd weg, bevor der Finder den Anrufbutton gefunden hat. Die Reihenfolge auf der Notfallseite muss umgekehrt sein. Der QR-Code greift dabei auf dieselben Daten zu, die Ihre Stallverwaltungs-Software ohnehin pflegt.
So sieht die ideale Notfallseite aus
- Großer roter Button: „Halter anrufen" — direkt klickbar.
- Zweiter Button: „Stall anrufen" — falls Halter nicht erreichbar.
- Drei Zeilen Verhaltenshinweis: „Bitte am Halfter festhalten, das Pferd ist menschenbezogen."
- Pferdename + Halter + Stall + Standort (Karte) — darunter, nicht oben.
Welche Daten ausdrücklich nicht auf den QR gehören
- Adresse des Halters (Postanschrift)
- Bankdaten
- Vollständige Mikrochip-Nummer (Identifikation ist Sache der Tierärztin)
- Krankheitsgeschichte (außer akute Medikation, wenn relevant für Erstversorgung)
Datensparsamkeit ist nicht nur DSGVO-Pflicht, sie verhindert auch, dass Diebe sich orientieren können.
Befestigung — was wirklich hält
Aluverbund-Plakette mit eingravierter URL plus QR, ca. 4 × 4 cm, mit Kabelbinder am Halfter befestigt. Hält Regen, Schweiß und Pferde-Reibbewegungen aus. Papierschilder in Folie sind nach zwei Wochen unlesbar.
